Heinz Morszoeck

Heinz Morszoeck hat nach erfolgreich abgeschlossenem Designstudium in Dortmund 1989–1993 die Düsseldorfer Kunstakademie besucht. Bereits als Student preisgekrönt, verließ er die Akademie als Meisterschüler von Markus Lüpertz; seither arbeitet er freischaffend. Bekannt ist Morszoeck durch zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen, Aufmerksamkeit erregte er aber auch durch das von ihm verfasste „Parareale Manifest“, in dem er die Grundlagen seiner Malerei in Auseinandersetzung mit den Antipoden Realismus und Abstraktion auszuloten versucht und das (zugegebenermaßen bis an die Grenze der Zulässigkeit verkürzt) darauf hinausläuft, dass der Maler nicht in aller „Schärfe“ abbilden, sondern dem Bildervorrat im Kopf des Betrachters und seiner Assoziationsbereitschaft vertrauen müsse. Auch in seinem plastischen Werk vermeidet der Künstler die oberflächliche Abbildung, ohne in die reine Abstraktion zu flüchten. Seine „Dog Machine“ legt ihre Konstruktion offen und ist dabei augenblicklich identifizierbar; sie ist keine Abbildung, sie beharrt, obwohl lesbar und erkennbar, als Kunstwerk auf ihre eigene Realität.

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